Ksenia Radchenkova
Ksenia Radchenkova ist Postdok und Koordinatorin für osteuropäische, eurasische und asiatische Forschungs- und Kooperationsvorhaben im Fachbereich Global Governance am Institut für Rechtsgrundlagen der Universität Graz.
Sie erwarb ihren Bachelor- und Spezialisierungsgrad in Sinologie und chinesischer Wirtschaft an der Far Eastern State University in Wladiwostok, Russland. Anschließend erwarb sie den Master of Science in Technology Economy Management an der Universität Xiamen, Volksrepublik China. Nach mehreren Jahren Berufserfahrung im Bereich des internationalen Handels als Betriebsleiterin kehrte Radchenkova zurück zu akademischen Zwecken nach Österreich , wo sie an der Universität Graz, Österreich, ihre Doktorarbeit in Recht und Politik mit dem Titel „Das Konzept der Souveränität im politischen und rechtlichen Diskurs in Russland und China“ erfolgreich verteidigte. In ihrer derzeitigen Position verbindet Radchenkova ihre Erfahrungen aus der Wirtschaft mit ihrem akademischen Hintergrund, um die internationalen Verbindungen der Universität Graz zu stärken. Sie setzt sich auch für die Förderung exzellenter Forschung auf dem Gebiet der internationalen Beziehungen und der Politik ein. Darüber hinaus tragen ihre umfassenden Kenntnisse in den Bereichen Sprachen und interkulturelle Kommunikation sowie ihre Erfahrungen aus erster Hand bei der Arbeit in Russland und China zur hohen Qualität ihrer Forschung über diese Länder bei. Derzeit liegt der Schwerpunkt ihrer Forschung auf der Untersuchung der grundlegenden Konzepte der Internationalen Beziehungen, wobei sie sich insbesondere damit befasst, wie China und Russland versuchen, neue Rahmenkonzepte zu entwickeln oder bestehende neu zu interpretieren, um die internationale Wissensproduktion zu dekolonisieren und ihre politischen Ziele auf der globalen Bühne voranzutreiben.
Zu ihren Hauptfachgebieten gehören Sinologie, internationale Beziehungen, chinesische politische Geschichte, russische politische Geschichte, russisch-chinesische Beziehungen und interkulturelle Kommunikation.
- China and the World: New Perspectives on Classical Topics. Edited by Ksenia Radchenkova and Franz Winter (Leiden. BRILL. 2026),
- Is Ideology Really Dead? Rethinking Constitutionalism, Cosmopolitanism and Diversity Governance. (Jus Cogens: Philosophy & Critique, 8,2. 2026) 1-13.
- The Conceptualization of Internal Sovereignty in Chinese Historical Discourse. In: Ksenia Radchenkova, Joseph Marko, Franz Winter (eds.): China and the World: New Perspectives on Classical Topics (Leiden, BRILL, 2026) 42-64.
- The Concept of Sovereignty Through Space and Time: Cases of Russia and China (University of Vienna Law Review, 9-2, 2025) 89-139.
- Principles and Laws in World Politics: Classical Chinese Perspectives on Global Conflict (China Review: An Interdisciplinary Journal on Greater China, 24-2, 2024) 209-214.
- Russian Conceptualization of Sovereignty: Western Legal Tradition Gone Astray. In Drakić (ed.): Legal Tradition and New Legal Challenges (Novi Sad, University of Novi Sad Faculty of Law Publishing Centre, 2023) 137-139.
- "Objectivity of Law”: ECtHR vs Russian Constitutional Court (Graz Law Working Paper Series, 21, 2023) 1-26.
Weitere Publikationen im Forschungsportal der Universität Graz
►Pivot to Asia: Legal and Political Dimensions of the Rising Chinese Influence in Central, Eastern, and South-Eastern Europe (Begin 17.03.2026 - Ende 01.06.2027)
►Decolonial Dialogues: Rethinking Peace, Order, and Knowledge in a Transforming World (Begin 18.06.2026 - Ende 31.12.2026)
►Univerzity Palackého v Olomouci and Universität Graz Cooperation Project 2023: Re-conceiving the Prohibition and Regulation of the Resort to Military Force in International Law (Begin 01.01.2023 - Ende 30.06.2023)
Dr. Ksenia Radchenkova, M.Sc. Spec.
+43 316 380 - 3275
Universitätsstraße 15 Bauteil B1, 8010 Graz
Sprechstunde: nach Vereinbarung